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  1. ms_enemy

    ms_enemy Yeni Üye Üye

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    Picknick

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    PICKNICK Im letzten Sommerurlaub waren meine zwei ältere Schwestern aus Deutschland gekommen, die verheiratet und Kinder haben und in Deutschland wohnen. Zusammen waren wir sehr glücklich, weil wir uns nur alle zwei Monate sehen können. Jeden Tag unternahmen wir gemeinsam etwas.
    An einem Sommertag entschlossen wir alle zusammen, also drei Familien, mein älterer Bruder ist nämlich auch verheiratet, zum Picknick zu fahren. Wir wußten aber nicht, wohin wir fahren sollten. Früh am Morgen fuhren wir los, damit wir länger in der Natur bleiben konnten. Weil alle von uns, außer ich, fremd in Kayseri waren, verfuhren wir. Deshalb konnten erst nach zwei Stunden unseren Zielort erreichen. Die Kinder wurden unruhig, sie bekamen Hunger und deswegen fingen wir mit dem Essen an, sobald wir ankamen. Während die Männer sich mit dem Feuer beschäftigte, um zu grillen, kümmerte sich einer von meiner Schwester um die Kinder. Zwei von ihnen waren noch sehr klein. Plötzlich hörten wir ein Geschrei. Meine Nichte fiel auf die Nase hin und verletzte sich. Es blutete. Meine Schwester, die auf das Kind aufpaßte, wußte nicht, was sie machen konnte. Sie war verwirrt. Die Mutter des Kindes schrie sie an. Das tat sie nur, weil sie Furcht hatte, daß ihrem Kind etwas passiert zu sein. Nachdem wir gesehen hatten, daß das Kind wirklich in Ordnung war, versöhnten sich meine Schwestern wieder. In aller Ruhe aßen und tranken wir.
    Es war wirklich schön, mitten in der Natur zu essen. Eigentlich sollte man jedes Wochenende ins Grüne fahren und sich so richtig erholen. Dem Sreß der Großstadt kann man nicht entgehen, das Grüne, ist eine gute Gelegenheit sich auszuruhen.
    Beim Essen unterhielten wir uns auch darüber, daß die Natur sehr wertvoll für uns sein müsste, und daß wir sie schützen sollten. Wenn man dies nicht für sich selbst tun würde, sollte man es für den Nachwuchs tun. Denn wir sahen, daß auch die Kleinen viel Spaß hatten.
    Wir alle aßen uns voll, wir aßen alles auf, lagen auf der Wiese. Später spielten wir Fußball, als die Kleine im Nachmittagsschlaf waren. Frauen gegen Männer. Zuerst fing es gut an, aber später als ich den Ball ins Tor schießen wollte, stolperte ich über den Ball und fiel auf meinen Arm hin. Als ich auf dem Boden lag lachten meine Geschwister über mich, aber ich begann an zu weinen, weil ich den Schmerz nicht aushalten konnte. Zuerst hatten sie mir es nicht geglaubt und kümmerten sich gar nicht um mich, aber als sie sahen, daß ich nicht aufstehen konnte, kamen alle zu mir gelaufen. Sie fragten mich, was ich hatte. Ich konnte vor Schmerz kein Wort sagen. Ich glaubte, daß ich meinen Arm gebrochen hatte, denn ich konnte ihn nicht bewegen. Sie halfen mir beim Aufstehen. Sie sahen, daß ich schwer gehen konnte. Es schien so, daß ich ins Krankenhaus gebracht werden sollte. Alles wurde sofort eingepackt, die Kinder wurden aufgeweckt und stiegen ins Auto, fuhren los. Unterwegs hatte ich ununterbrochen geweint, meine Gechwister waren wieder verwirrt. Als wir beim Arzt waren, verlangte der Arzt als erstes ein Röntgen. So wie ich geahnt hatte, hatte ich meinen Arm gebrochen. Ich bekam eine Spritze und später dann einen Gipsarm. Ich denke, daß das der größte Schmerz war, den ein Mensch nur erleben konnte. Wenn man gesund ist, weiß man nie, wie wichtig die Gesundheit ist. Erst als ein Kranker lernt man die Wichtigkeit. Ungefähr anderthalb Stunden mußten wir uns im Krankenhaus aufhalten. Meine älteste Schwester fuhr schon mit den Kindern nach Hause, und später wir. Der Arzt sagte, daß ich den Gips 4 Wochen lang tragen mußte, nach vier Wochen mußte ich wieder zur Kontrolle kommen. Ich sollte auch einige Tabletten gegen meine Schmerzen nehmen. Er meinte, daß so etwas passieren könnte, und daß wir uns keine großen Sorgen mehr dafür machen sollten.
    Als wir zu Hause waren, stand meine Mutter schon vor der Haustür und wartete auf mich. Sie umarmte mich und die Tränen liefen von ihren Augen. Meine Geschwister und ich trösteten sie.

     

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